Beiträge von HeikSchau


    Ein PHEV wird es definitiv nicht mehr, ich wollte elektrisch und zur Sicherheit auf einen Verbrenner nicht verzichten, deshalb der PHEV, dass sich das Thema laden doch für mich eher unpraktikabel herausstellt hätte ich nicht gedacht. Bei einem reinen eAuto sieht das etwas anders aus, man kann wesentlich schneller laden und hat auch eine größere Reichweite, eine AW elektrisch sehe ich da eher unproblematisch.

    Du hast Recht, es wird meistens nur negatives geschrieben und daraus bildet man sich eine Meinung, jedoch zeigt sowas nicht das gesamte Bild, weshalb ich auch gerne Eure neutrale Meinung hätte.

    Meine 6.000+ km sind seit Mitte Mai, ich muss aber dazu sagen das wir mit unserem Mazda 6 im selben Zeitraum mehr gefahren sind, vor allem auch längere Strecken, beim CX60 sind wir da schon deutlich zurückhaltender.


    CX-60 254 PS: Motoröltemperatur, ausgehend von 5°C bei Start, nach ca. 11-12 km bei 70°C und nach 17-18 km bei 80°C, bei normaler Fahrweise.


    Gruß Dietmar


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    An die 11-12 km komme ich bei meinem regulären Arbeitsweg (Geschwindigkeit von 30-70 km/h) nicht ran, was mich im großen und Ganzen ja unsicher macht ob ein Diesel für mich lohnend ist oder lieber doch nicht.


    Gruß

    Heiko

    Heiko, hattest du schon einen Mazda Diesel oder sprichst du vom Hörensagen? Meine Mazda-Dieselerfahrungen abseits vom aktuellen CX60 können deine Berichte nicht bestätigen. Die Diesel im CX5 liefen, waren gut, höchstens für meine Erwartungen etwas zu durstig. Auch Ölverdünnung war kein Thema bei mir.

    Wenn du keine Lademöglichkeiten hast ist sicher der 200PS Diesel die effizienteste Lösung. Allerdings sind 8 km/Strecke grenzwertig.

    Für keine Verbrennermaschine ist ein Betrieb jenseits der Betriebstemperatur gut, egal ob Diesel oder Benzin.


    Ich hatte noch nie einen Diesel, weder von Mazda noch sonst einem Hersteller. Meine Erfahrungen (wenn man das so nennen will) beruhen einzig und allein auf Hörensagen bzw. lesen von Erfahrungsberichten welche sich auf „Kurzstrecken“ und auf nicht erfolgtes oder abgebrochenes freibrennen der Partikelfilter beziehen.

    Mit meinen Benzinern hatte ich bei meinem Fahrprofil noch nie irgendwelche negativen Erfahrungen was den Motorenverschleiß angeht, und das waren schon einige. ;)

    Das einzige was ich mit Sicherheit weis ist das 4-Zylinder in der Regel schneller auf Temperatur kommen als 6-Zylinder.

    Für mich spielt es keine Rolle, welche Distanz ich zurücklegen muss, 5 km oder 1000 km, ich setze mich hin und fahre, weil es sowohl vom Fahren als auch vom Geräusch eines Dieselmotors ein Vergnügen ist. Ich werde nicht ewig leben und solange es meine Gesundheit zulässt und ich die Möglichkeit dazu habe, genieße ich jede Fahrt mit meiner CX-60. ;)


    Das mag ja durchaus funktionieren, und ich verstehe die Einstellung auch sehr gut, aber wie gesagt, Mazda hat/hatte bei den vergangenen Dieseln so einige Probleme die am Ende entweder in häufigeren Reparaturen oder Services (aber auf jeden Fall in häufigen Werkstattaufenthalten) endeten. Sowas möchte ich mir, Spaß hin oder her, ersparen.


    Gruß

    Heiko

    Hallo Leute,


    heute möchte ich mich auch mal wieder zu Wort melden und würde gern von Euch wissen was Ihr zu meinen Gedankenspiel sagt.


    Mittlerweile haben wir gut 6.000 km, also etwa 1.000 km pro Monat, runter. Der Großteil der Strecken besteht aus Kurzstrecke zur Arbeit, etwa 8 km hin (und das selbe wieder zurück) und manchmal auch 15 km einfach.


    Die ganze Familie liebt unseren CX60, er hat Platz ohne Ende, sieht toll aus und ist selbst in der Exclusive Line sehr komfortabel. Das einzige womit ich nicht klar komme ist der Antrieb (PHEV). In letzter Zeit fahre ich ausschließlich im Verbrenner-Modus da die (bezahlbaren) Lademöglichkeiten bei uns immer schlechter werden, bei Globus sind meistens 50% der AC-Ladepunkte außer Betrieb, bei Lidl sind die AC-Lader in den DC-Ladern integriert und fast immer mit Vollelektro-KFZ belegt und bei Aldi ist auch meistens die eine Ladebox belegt. Globus hat jetzt zwar nen neuen Ladepark bei uns, aber alles nur Schnelllader, und ob die AC-Boxen bleiben steht auch in den Sternen.

    Freie Wallboxen (im Schnitt 0,70 €/KWh) lohnen sich in meinen Augen aktuell bei einem KWh Preis ab 0,50€ für PHEV Fahrer nicht da das Tanken oft günstiger ist, es sei denn man will in der Innenstadt parken und kann das mit dem Laden verbinden. Ich habe weder zuhause noch auf Arbeit die Möglichkeit günstig oder kostenlos zu laden und die Reichweite von im Schnitt 40km (angegeben sind ja 69 km) rein elektrisch klingt zwar ok, ist aber auch nur selten für mich erreichbar. Was Langstrecken angeht kommen wir auf knapp 500km (Charge-Mode ein und Ladestand halten), ich fahre nicht „Tempomat 120“ ;) , allerdings bleibt da bisweilen der Spaß auf der Strecke da man den Verbrauch doch sehr im Auge behalten muss und der 2,5er Motor doch sehr lauffreudig ist und mit dem Gewicht gut klarkommt. Das rein elektrische fahren macht hingegen richtig Spaß, ist aber wegen der geringen Reichweite sehr limitiert.


    Sicher, das sind Sachen die man sich vorher überlegen sollte, und ich gebe zu das ich sehr optimistisch an das Ganze herangegangen bin, eine Ladedauer von ~2,5 Stunden (aktuell eher mehr) hatte ich definitiv nicht auf dem Plan und die doch immer mehr ins Hintertreffen geratenden AC-Lademöglichkeit tragen in Verbindung mit den Preisen ihr übriges dazu bei.


    Mein Gedankengang ist nun folgender:


    Eine reines eAuto


    DC-Laden ist bei einer Reichweite von ~400 km oder mehr kein echtes Problem da es ja immer mehr Schnell-Lader gibt, selbst an einer öffentlichen Ladestelle wird dann schneller geladen als es der CX60 kann, und aktuelle Fahrzeuge schaffen das Laden auf 80% in 1 Stunde.


    CX60 Diesel


    Wie gesagt, wir lieben unseren CX60.

    Der Dieselpreis ist im Anbetracht der Reichweite günstiger als beim Benziner, selbst wenn der Diesel zukünftig deutlich teurer werden sollte.

    Ich habe jedoch absolut keine Erfahrung mit Diesel und AdBlue, das einzige was ich immer wieder höre ist „Diesel lohnt sich nur für Langstrecke“ und das Mazda in der Vergangenheit nicht gerade für die Diesel bekannt war (Ölverdünnung, Partikelfilter ständig zu ect.).


    Die erste Option würde bedeuten Mazda den Rücken zu kehren da dort nichts entsprechendes im Portfolio ist. Mich würde daher jetzt mal interessieren was die Dieselfraktion bisher beim CX60 D200 respektive D254 an Erfahrungen gemacht hat und wie so deren tägliche Fahrstrecke ist.



    Mit freundlichen Grüßen

    Heiko

    HeikSchau


    Natürlich kann man das Auto als „reinen Verbrenner“ benutzen: Mit dem Charge Mode kann man die Batterie nicht nur laden (etwas, dass ich gar nie mache), sondern die Batterieladung auf gewünschtem Level erhalten. Das Auto funktioniert dann wie ein ganz normaler Vollhybrid. Das heißt 2/3 der Zeit ist der Verbrenner aktiv und zu 1/3 fährt man mit kostenloser Energie aus der Rekuperation. Wird die Batterie nur erhalten, und nicht auch noch aufgeladen, dann verursacht der Charge Mode auch keinen Mehrverbrauch.


    Klar, wenn ich den Akkustand auf z.B. 80% stelle und dann den Charge-Modus aktiviere wird der Akku auf 80% gehalten und alles was darüber liegt fährt man elektrisch wieder runter auf 80%, aber das ist nicht das was ich meine. Das was ich meine ist, das er unabhängig vom Ladestand nur als Verbrenner fährt.

    Keine Ahnung ob ich das verständlich rüberbringen kann.


    Du kommst garnicht auf „1/3 fahren mit kostenloser Energie aus der Rekuperation“, denn das System versucht sofort die in diesem Fall „überschüssige“ Energie zu verbrauchen.

    Das Akkumanagement versucht z.B. auf längeren Strecken bei Akkustand 0% jedes durch Rekuperation gewonnene Watt sofort in den Antrieb zu stecken obwohl das nix bringt und das System dann merklich zwischen Verbrenner und EV umschaltet.

    Es wäre besser und sinnführender und Motor schonender wenn das System erstmal so 10-15% durch die Rekuperation lädt bevor der Strom wieder genutzt wird.

    3literauto

    Ich geb Dir im Prinzip recht, aber leider hat es Mazda nicht vorgesehen das man nur im Verbrennermodus fährt, abgesehen vom Charge-Mode der dann wieder einen Mehrverbrauch bedeutet.

    Man hat in den Einstellungen die Möglichkeit „EV bevorzugt“ auszuwählen, im Mi-Drive hat die Stellung „Normal“ die selbe Funktion. Für mein Verständnis sollte im Mi-Drive die Option „Normal“ jedoch das EV außen vor lassen um eine sinnvolle wählbare Option zu sein denn Offroad und Sport passen da eher rein als etwas das man in den EV-Einstellungen ohnehin aktivieren kann. Aber wahrscheinlich hat Mazda da Angst das viele dann nur noch mit dem Verbrenner unterwegs wären…

    Hallo zusammen,
    der Threat ist ein wenig eingerostet aber ich habe vor kurzem für mich die Entscheidung getroffen, auf Diesel 🥲 zu verzichten. Nun stellt sich für mich die Frage: Was versteht ihr unter Kurzstrecke?
    Ich fahre täglich 2 x 43 km (insgesamt 86 km) zur Arbeit. Höhenunterschied jeden Tag ca 500m auf meiner Strecke, sprich 20 km Bergbauf und ebenso dann auch abwärts. Rest Ebene Landstraße und ca 6km Autobahn. Auf meinem Dach befindet sich eine Solaranlage mit einer Leistung von 10 kW, ergänzt durch einen Speicher im Keller, der aktuell 9,6 kW hat, aber bald auf ca. 22 kW aufgerüstet wird. Zuhause und auch im Betrieb habe ich die Möglichkeit, elektrisch zu tanken.

    Rein rechnerisch fahre ich ca. 18.000 km pro Jahr für den Arbeitsweg. Würdet ihr das noch als Kurzstrecke oder optimalen Einsatz des PHEV bezeichnen?

    cx60forum.de/attachment/1599/

    Also aus meiner Sicht wird das mit den 43km pro Fahrt mit einer Akkuladung etwas knapp, aber da Du sowohl zuhause als auch auf arbeit laden kannst würde ich sagen der PHEV war eine gute Entscheidung.




    Generell möchte ich jetzt mal ein Fazit für mich ziehen.


    Unzweifelhaft ist der CX60 ein tolles Auto, sowohl von der Optik als auch von den Platzverhältnissen im Innenraum und vom Handling. Im EV-Modus macht der PHEV richtig Spaß und auch im Verbrenner-Modus zieht er willig und mühelos durch (auch wenn er sich beim Anfahren abzumühen scheint). Der Verbrauch von 8 l/100KM geht auch klar, aber eine tatsächliche EV-Reichweite von um die 40 km ist zu wenig (auch wenn das für mich reicht). Die Ladegeschwindigkeit von 7,2 kw/h ist zu wenig wenn man auf externes Laden angewiesen ist und der Arbeitgeber keine Lademöglichkeit bietet, knapp 2,5 Stunden von 0-100% sind schon eine Ansage. Leider hat es mich in letzter Zeit des öfteren erwischt das ich nicht laden konnte (defekte oder besetzte Ladesäulen), zum Glück ist da ja noch er Verbrenner... ;)


    Aus meiner Sicht muss Mazda beim Akkumanagement noch einiges nachbessern, u.a. sollte die Ladeleistung auf 11 kw/h hochgeschraubt werden, dann ist der CX60 auch für Laternenparker interesssant, so wie er aktuell ist macht er wirklich nur Sinn für Menschen mit eigener PV-Anlage und für diejenigen die das Glück haben auf Arbeit laden zu können. Für mich steht fest das er spätestens am Ende der Leasingzeit abgegeben wird. Ich finde das schade, denn der CX60 hat wirklich etwas besseres verdient.


    Gruß

    Heiko

    Danke Dietmar, ich dachte es könnte in Verbindung stehen, mit dem Produktionsdaum. Da meiner ja ein Vorführer gewesen ist.


    Danke für deine Antwort

    Du kannst Dir aber von Deinem Händler eine Kopie der COC Papiere geben lassen, hab ich auch gemacht und meiner ist auch Leasing.