Interessiert am 2025er CX-60 D254 Homura Plus - noch einige Fragen

  • Danke Wolfgang,


    Interessante Aufschlüsselung und Berechnung.

    Für Deutschland verschiebt sich das dann nochmals mehr zu Gunsten des Diesels.


    Diesel günstiger als Benzin

    Stromkosten sind in Österreich günstiger als in Deutschland.


    Ohne eigene PV oder umsonst Laden ist der PHEV wirtschaftlich von den Betriebskosten eher uninteressant.

    Fahrprofil muss man natürlich berücksichtigen und wenn man weiter geht dann noch Versicherung, Steuer und Wartungskosten berücksichtigen, welche für den PHEV spricht.


    Also eine sehr individuelle Entscheidungsmatrix ergibt sich da.


    VG

    Christian

    CX-60 D254 AWD - Homura - Deep Crystal Blue - Vollausstattung & Panorama & AHK

    Winterreifen: MICHELIN Pilot Alpin 5 SUV 235/50 R20 104V auf Tomason TN1 Flow

    PD: 15.07.2024 / Connect: 10006 / Navi: 2024 Q4 24Q2 / Gracenote: 1.1.1.03119

  • Hallo Wolfgang67 - Auf deinen umfangreichen Fragekatalog kann man eigentlich kaum antworten - weil praktisch alle Werte subjetiv und nach eigener Vorliebe empfunden werden!


    Bergab fahren mit Motorbremse bei PKWs - das ist so eine Sache, die kaum wirklich funktioniert, weil richtige Retarder-Bremsen wie in Bus und LKW nicht vorhanden sind. Aber ...

    Beim CX-60 den Geschwindigkeits- und SpurhalteAssistenten antippen und die eingegebene Geschwindigkeit wird gehalten, resp. bei steilen Abfahren wird das Fahrzeug nicht schneller.

    Beim PHEV dürfte das eh kein Thema sein, da ja die Rekuperation bremst. Aber wie gesagt: Motorbremse gibt es sowieso nicht, wer so mit hoher Drehzahl Talfahrten macht wird

    trotzdem immer schneller und muss mit Pedal bremsen um das Tempo nicht zu überschreiten.


    Für den Rest der Fragen gibt es nur eine Antwort: Selber ausgiebige, geplante Ausfahrt machen und die gewünschten Punkte durchgehen.
    Ich habe dazu zwei Probefahrten gebraucht! Siehe hier: Erfahrung Kaufentscheidung CX-60 - Stand Ende 2024

    So habe ich z.B. sofort erkannt, dass die zu geringe Öffnung des Dachfensters und die Konstruktion für mein Empfinden nur Lärm und kein Sommerfeeling bringt.

    Andere lieben diese Dachfenster und auch die neu schwarzen Dachhimmel. Ich bekomme bei schwarzen Dachhimmel Depressionen. ;)


    Nochwas zu deinen Energieberechnungen:

    Die sind etwa so aussagekräftig wie wenn ich als Taxifahrer (Beispiel) nur den Dieselpreis als Aufwand rechnen würde.

    Die Anschaffungskosten und der Wiederverkaufswert nach 5 Jahren sind eine wichtiger Faktor. Logisch ist das bei der jetzigen,

    undurchschaubaren Politik nur Glaskugelschauen, aber so über den Daumen werden einige sich die Augen reiben, welche Geldvernichtungsmaschinen da rumkurven.
    Und in diesem Kontext ist es entscheidend: Leasing oder Kauf? Bei Leasing ist die Berechnung relativ genau - beim Kauf eben nicht.

    Die länderspezifischen Steuer- und Versicherungskosten - mit z.T. erheblichen Bonus/Umwelt und sonstigen Fantasie-Rabatten.

    Infrastruktur - ohne eigene Lademöglichkeiten ist für mich PHEV einfach keine Option, egal wie billig anderweitig.

    Fahrwerk: da wollen alle eine grosse Anhängelast von 2,5Tonnen und anderseits eine butterweiche Federung hinten ... Wer nur ein wenig technisches Flair hat, weiss die Antwort ....

    Damit ist auch erklärbar, warum einige Konkurrenten hinten so angenehm weich sind - bei 1200 kg Anhängelast absolut machbar!

    Und zu guter Letzt: wenn ICH - meine Meinung, nicht ALLE - auf die Online-Meinungen und YouTuber Meinungsmacher-Lobyisten geachtet hätte, wäre ich jetzt nicht CX-60 Fahrer.


    Probefahrt planen und selber testen - vergiss nicht: der Händler will dir was verkaufen, glaube nur das, was wirklich offensichtlich ist - im wahrsten Sinn des Wortes!

    Nur reinsitzen und den Neuwagenduft reinziehen reicht nicht!

    Viel Spass beim Testen!

    OK, zuviele Worte für meine Gage! ;)

    CH - Mazda CX-60 Homura 254er Diesel - mit AHK für die Wohndose - ideales Reisefahrzeug und genügend Anhängelast mit Reserve, 4X4 zieht Wohndose überall raus. 8)

    Einmal editiert, zuletzt von CX60diesel24 ()

  • Danke für Deine ausführliche Antwort !

    Klar letzendlich wird eine ausführliche Probefahrt entscheiden zu der ich hoffenltich bald mal Zeit habe. Werde mir dafür auch ausreichend Zeit nehmen und eine Checkliste vorbereiten.

    Meine Berechnungen haben bewusst nur die Energiekosten verglichen. Bei der jährlichen Steuer ist bei uns in AT natürlich der Plugin interessanter (- € 500) .
    Ich fahre meine Fahrzeuge immer recht lange. Mein Aktueller Accord ist jetzt 13 Jahre alt. Bei dieser Behaltedauer rechne ich mir beim Diesel einen höheren Restwert aus. Der große Akku des PHEV ist für mich da doch ein Unsicherheitsfaktor.


    Gegen den PHEV spricht auch, dass ich mit dem mit meinem Motorradanhänger wegen dem nötigen Führerschein "Code 96" nur noch 70/80 fahren darf.
    Ich glaube da würden unsere Motorräder vor Scham vom Hänger fallen ...


    Letztlich ist es ohnehin eine Enstcheidung ob man sich das Ding zu den Anschaffungskosten und den zu erwartenden laufenden Kosten gönnt oder doch nicht.
    Wenn mir das geänderte Fahrwerk etc. zusagt könnts nach dem Motto gehen "Man(n) gönnt sich ja sonst nichts" ;)

  • Ich weiß gar nicht, was du da so lange machst und vor allem, was für Vorbereitungen du triffst.

    Ich habe an einem Dienstag eine E-Mail geschrieben, dass ich den Wagen gerne länger Probefahren möchte.

    Am Donnerstag wurde ich angerufen, ob ich nicht am Freitag früh zur Eröffnung kommen und den Wagen zum Feierabend wieder zurückbringen möchte. Andere Tage wären auch kein Problem.


    Zugesagt, Spaß gehabt, getestet.


    Alles mit dem Auto gemacht, was ich sonst auch hätte machen müssen an dem Tag, plus das ein oder andere zusätzlich getestet. Den Wagen am Abend abgegeben, kurz mit dem Mitarbeiter gesprochen und ein Angebot bekommen. Darüber nachgedacht und mich hier im Forum angemeldet, um mir das eine oder andere durchzulesen. Das Angebot nochmal gegengecheckt mit den Mitgliedern hier und am Montag dann zum Händler gefahren, um noch das Letzte zu verhandeln Winterreifen, Anhängerkupplung etc. und schließlich unterschrieben.

    Wenn man überlegt, dass die Probefahrt eigentlich nur aus Interesse entstanden ist: Der Wagen stand zwar auf meiner Liste, ein Kauf war aber vor 2026 eigentlich nicht geplant. Hier war der Preis bzw. die aktuellen Rabatte einfach so gut, dass das Ganze jetzt ca. 12 Monate vorgezogen wurde.


    So Spontan habe ich auch noch nie ein Auto gekauft! :D


    Was ich damit sagen will: Schreib eine E-Mail, dass du an einem Tag den einen und an einem anderen den anderen Wagen fahren möchtest oder beides halb und halb an einem Tag, um einen besseren Vergleich zu haben. Wenn du dann immer noch unsicher bist, lass dir für beide Fahrzeuge ein Angebot machen und entscheide dich nach dem Preis, weil das letztlich das einzige Kriterium ist, das dich davon abhält, dich nach der Probefahrt für einen der beiden zu entscheiden.


    Gruß Lars

  • Ich konnte gestern zumindest mal eine kurze Probefahrt mit einem 2025er D254 machen.


    Motor/Getriebe hatten mir bereits vor einem Jahr gut gefallen. Der Eindruck wurde bestätigt.


    Das Fahrwerk ist gegenüber dem 12/2023 gefahrenen Wagen ein deutlicher Fortschritt. Kein poltern und knacken mehr in den Gelenken, auf kurzen Stößen wesentlich komfortabler und gleichzeitig ein sichereres Gefühl auch in schneller gefahrenen Abschnitten. Auch mir ist das Geräuschniveau in Summe niedriger vorgekommen.


    Die EU-Bimmler sind aber wirklich nervig. Beim Start war der Wagen so konfiguriert dass er sogar bei jedem neu erkannten Verkehrszeichen gebimmelt hat, das habe ich aber schnell geändert Gut finde ich, dass man für das Übernahmetempo für den Tempomat ein Offset bis zu 10 km/h gegenüber dem erkannten Tempolimit einstellen kann. Perfekt wäre wenn man das auch für den Bimmler einstellen könnte, schließlich läuft ja der Tacho auch ein klein wenig voraus. Da würdeich sie sogar eigeschaltet lassen. Aber das verhindert leider der Gesetzgeber. So bkeibt einem dann wohl nur der Drauf die Mute-Taste.


    Was mich doch störte war, dass ich es in der (vielleicht zu kurzen) Zeit nicht geschafft habe eine Sitzposition zu finden mit der ich 100%ig zufireden war. Ich hatte immer das Gefühl, dass mir die Kopfstütz das Genick etwas nach vorne drückt. Die Kopfstütze kann aber sichtlch nur in der Höhe verstellt werden.


    Etwas "überrascht" war ich dann nach der Probefahrt. Obwohl ich dem Händler zuvor einen Zettel mit meiner Wunschkonfiguration (als "D254 Homura Plus" mit AHK und Felgen für Winterreifen laut Konfigurator um € 73.300,- immerhin die vorletzt Zeile in der Mazda-Preisliste) sowie die Daten zu dem einzutauschenden Wagen gegeben hatte machte der Verkäufer keine Anstalten ein Verkaufsgespräch zu starten. Dem scheints (zu) gut zu gehen. Aber gottseidank gibts im Umkreis von 40 km mind. 5 andere Mazda-Händler die Sicher an dem Geschäft ineresssiert sind.


    Folgende Fragen haben sich ergeben:

    1) Hat jemand bez. Kopfstütze einen Trick ? Hat ev. auch wer die Kopfstütze bei einem Sattler leicht "abbpolstern" ?
    2) Kann man eine geänderte Sitzposition über eine bestehende speichern oder muss man einen einen neuen Fahrer anlegen und den alten löschen ?

    3) Wie aktiviert man die Ansicht mit dem Kraftfluss ? Das habe ich nicht geschafft. Oder hat die nur der PHEV ?

    4) Wo finde Infos was die einzelnen grünen Segmente in der iActve-Sense Anzeige bedeuten ?


    Liebe Grüße

    Wolfgang

  • Die Anzeige geht über Informationen ganz oben im Menü - Da gibt es die Verbrauchsanzeige und die Zustandsanzeige des Gesamtsystems. Kopfstütze geht wahrscheinlich nur die Sitzlehne etwas schräger nach hinten zu stellen. Die Sitzposition kannst du extra über die Memory Funktion - Tasten unten links oder über DPS - einfach einstellen und nochmal speichern, wenn deine Person erkannt wurde. Neu anlegen oder löschen musst du da nix. Die Segmente stellen die Radarsensoren ringsum , samt Kameras und PDS dar.

    🇩🇪CX60 D254 Homura Machine Grey , Baudatum 01/2024

  • Danke Mario für Deine Antworten !
    Die Neigung der Sitzlehne hatte ich schon in mehreren Poitionen probiert aber es blieb immer das Gefühl dass die Kopfstütze den Kopf leicht nach vorne drückt. In meinem Accord habe ich eine Handbreit Spalt dazwischen. Aber vielleicht brauchts einfach mal mehr Zeit um eine gute Sitzposition zu finden.

  • Ich kenne das "Problem", das du meinst. Ich hatte dieses Gefühl das erste Mal in einem BMW 5er dass mir die Kopfstütze gefühlt zu nah am Kopf war. Nach ein paar Kilometern war es dann aber um mich geschehen. Seitdem empfinde ich es als sehr angenehm, weil der Kopf gerade bleibt und dennoch an der Kopfstütze anliegt. Das ist besonders auf langen Fahrten sehr entspannend.


    In den folgenden Autos habe ich das dann vermisst und es als nervig empfunden, dass man den Kopf nicht richtig anlehnen kann oder wenn doch, dass man ihn zu weit nach hinten neigen muss und dadurch leicht nach oben schaut.