Und, vorsichtig Triggerwarnung, wenn die Diesel-Subventionen von ca 0,30ct/Liter entfallen…?!
Dann kostet HVO trotzdem aktuell nur 1,60 an der Säule. Noch dazu gibt's da keine Co2-Strafen.
Und, vorsichtig Triggerwarnung, wenn die Diesel-Subventionen von ca 0,30ct/Liter entfallen…?!
Dann kostet HVO trotzdem aktuell nur 1,60 an der Säule. Noch dazu gibt's da keine Co2-Strafen.
Vielen Dank für die ersten Rückmeldungen.
Ja, leider habe ich keine PV-Anlage, sonst sähe die Rechnung anders aus.
Auch zu Hause ist laden schwierig bzw. mit Investitionskosten verbunden (wir wohnen im Dachgeschoss/Terrassenwohnung und der Carport für unsere beiden Fahrzeuge ist ca. 30m entfernt - ich denke, Wallbox noch gar nicht berücksichtigt, kostet das auch ein paar Tausender)
Auch das Verhältnis (1/3 Dorf/Stadt vs. 2/3 Langstrecke) wurde von mir nochmals überprüft. Ich habe mir in den letzten Jahren nur unsere Urlaubsfahrten und auch die verlängerten Wochenenden angeschaut und bin jedes Mal auf 7.000 km und im letzten Jahr auf 7.500 km gekommen. Jetzt noch unsere Wochenend-MTB-Touren und Wanderungen und ich bin nicht mehr weit von den 10.000km entfernt, wo ich wahrscheinlich nur oder überwiegend mit Super95 fahren werde. (auch hier wenig bis gar kein Spielraum)
Ohne auf die Vor- und Nachteile von PHEV vs. DIESEL einzugehen, muss ich mich eurer Meinung anschließen. Ein PHEV, egal von welchem Hersteller, wird sich für UNS nicht rechnen. Vor allem kostet ein eventueller Tausch Diesel gegen PHEV auch noch etwas Geld.
Also hoffe ich, dass ich mir in Zukunft keine Sorgen um unseren Diesel machen muss. Abgesehen von dieser "Motorreinigung" bin ich mit meinem INLINE6 ansonsten auf der Sonnenseite und hatte in den letzten 2 Jahren so gut wie keine Probleme.
Ich denke dass man, wenn man soweit geht, die Kosten zu vergleichen, das auch komplett angehen sollte und alle hierbei relevanten Faktoren zu betrachten sind.
D.h. Anschaffungspreis, Nutzungs- dauer, Wiederverkaufswert (Wertverlust), laufende Kosten incl. Inspektionen, Verbrauch, ggf. Anschaffung einer Ladestation, Unterschied in Steuer und Versicherung usw. usw.
Eine Total-Cost-Rechnung muss dann eben auch vollständig gemacht werden und gehört zur Wahrheit dazu.
Ich kenne solche Berechnungen noch aus meiner Berufstätigen-Zeit, da wurde das zur Grundlage gemacht.
Da das alles (zumindest für mich) ziemlich kompliziert ist und ich außerdem und insbesondere noch emotionale Faktoren in die Entscheindung meiner Autowahl einfließen lasse, ist mein Ergebnis eine Mixture aus Fahrprofil (in meinem Fall fast nur Langstrecke), einem Preis, der sich im Hinblick auf Qualität, Style und Leistung gut anfühlt, und einem Spaßfaktor, auf den ich keinesfalls verzichten möchte. Wenn es dann etwas mehr kostet, ist es eben so, die Welt wird es aber nicht sein.
Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
Eben nochmal bei der Wirtschaftswoche nachgelesen und da kamen sie auf „nur“ 19ct.
Da rechnet jeder anders.
Bei Klaus rechnet sich der PHEV auch dann nicht.
Das Fahrprofil stimmt da einfach nicht.
Interessant wäre aber was die Reinigung kostet und in welchem Umfang sie vorgenommen wurde.
Wenn zB. der Ansaugtrakt auch entrußt wird.
Wenn es übermäßige Verkokungen sind und durch die dafür vorgesehenen Mechanismen nicht beseitigt werden konnten, handelt es sich eventuell um einen Garantiefall?
Rein emotional gesehen, ich hätte den Diesel gekauft. Nur tät er mir immer leid, wenn ich ihn im kalten Zustand, nach 10km abgestellt hätte.
Eben nochmal bei der Wirtschaftswoche nachgelesen und da kamen sie auf „nur“ 19ct.
Interessant wäre aber was die Reinigung kostet und in welchem Umfang sie vorgenommen wurde.
Wenn zB. der Ansaugtrakt auch entrußt wird.
Wenn es übermäßige Verkokungen sind und durch die dafür vorgesehenen Mechanismen nicht beseitigt werden konnten, handelt es sich eventuell um einen Garantiefall?
19ct ... wow!
Zuhause laden wäre, wie schon geschrieben, auch möglich, aber nur mit Umbau-/Installationsmaßnahmen, die aber Geld kosten.
Ich würde zuhause 26ct bezahlen.
Wie oben in meinem Link erwähnt, verlangen die bei uns im Ländle an den AC Ladesäulen eben 52ct. Leider.
Wenn ich die Rechnung bekomme, werde ich nochmal genau nachfragen, was die "alles" gemacht haben.
Ich denke in 1 . 2 Wochen weiß ich mehr.
Alles anzeigen19ct ... wow!
Zuhause laden wäre, wie schon geschrieben, auch möglich, aber nur mit Umbau-/Installationsmaßnahmen, die aber Geld kosten.
Ich würde zuhause 26ct bezahlen.
Wie oben in meinem Link erwähnt, verlangen die bei uns im Ländle an den AC Ladesäulen eben 52ct. Leider.
Wenn ich die Rechnung bekomme, werde ich nochmal genau nachfragen, was die "alles" gemacht haben.
Ich denke in 1 . 2 Wochen weiß ich mehr.
Bevor ich meinen PHEV bestellt habe, war es für mich auch eine große Unbekannte, wieviel diese Antriebstechnik bei meinem Anforderungsprofil kosten wird. Der Preis für eine vom Fachmann unter Berücksichtigung aller Vorschriften installierte Wallbox incl. der umfangreichen Elektroinstallation vom Sicherungskasten hin zur Wallbox haben mich abgeschreckt. Dann über die eigene - beim Netzbetreiber angemeldete Wallbox - 50 Cent(+) zu bezahlen hat mir auch nicht gefallen. Eine PV Anlage ist nicht vorhanden und wäre nur mit sehr viel Baumaßnahmen zu realisieren. Auf der südlichen Dachseite befindet sich eine Solaranlage und eine Ausstiegsluke. Beides müsste auf die gegenüberliegende Dachseite gebaut werden, was tausende Euronen kosten würde.
Ich realisiere das Vorhaben PHEV nun so, dass ich eine mobile Wallbox (muss lediglich im Stammdatenregister gemeldet werde, NICHT beim Netzbetreiber) selbst an die Wand geschraubt habe (Fertiggarage steht ca. 30m vom Haus entfernt). So lade ich für 31 Cent pro Kwh. Zu dieser Wallbox habe ich selbst ein entsprechendes Kabel gelegt und in der Fertiggarage an einen Stromverteiler (mit FI- Schalter und 5 phasige Absicherung) mit 16A CEE Steckdose geklemmt, an welche die Wallbox gesteckt wird. Auf die Garage kommt ein 2Kw Balkonkraftwerk. Mir ist klar, dass ich damit mein Auto nicht vollladen kann, aber einen Teil des insgesamt verbrauchten Stroms muss ich nicht bezahlen. Alles in allem hat mich die "Aufrüstung" ca. €1300.- gekostet. Die größeren Posten dabei waren das Balkonkraftwerk für €640.-, Wallbox 11Kw mit 5m Ladekabel Typ2 deutscher Herstellung €370.-, Wandstromverteiler €70.-, Erdkabel, Installationsmaterial und Kleinteile ca. €200.-
Nochmal, mein Auto kann ich mit dieser Konstellation nicht laden, aber meinem Stromverbrauch, den ich im gesamten Haushalt benötige nehme ich "die Spitze".
Wir haben in unserer Garage eine 16 A CEE Steckdose. Dort laden wir immer mit den "Ziegel" für 34 Cent pro kWh über Nacht. Über eine mobile Wallbox denken wir nach, falls der Ziegel mal den Geist aufgegeben sollte. Wegen der Kosten kommt eine feste installierte Wallbox nicht in Frage, da auch ein vollelektrisches Auto für uns nicht in Frage kommt. Für den kleinen Hybrid Akku reicht es so für uns allemal.
Dann kostet HVO trotzdem aktuell nur 1,60 an der Säule. Noch dazu gibt's da keine Co2-Strafen.
Zu Pkt.1: noch, da nicht so nachgefragt, wie herkömmlicher Diesel. Wie das in der Zukunft aussieht, wenn die Nachfrage steigt und dadurch die Produktion erheblich teurer wird muss man abwarten.
Aus ökologischer Sicht ist HVO für mich, vorsichtig ausgedrückt, uninteressant.
Zu Pkt.2: da ist mein Kenntnisstand ein anderer.
CO2 kosten Diesel und Benziner ähnlich und das bezahlt man bei der Steuer.
An der Tankstelle fallen die 16ct bei HVO Betankung nicht an. Und doch ist da der Unterschied nicht so groß.
Spoiler: HVO wird sich preislich an den durch CO2 Besteuerung verteuerten Kraftstoff anpassen.
dadurch die Produktion erheblich teurer
Das macht ja überhaupt keinen Sinn - mehr Nachfrage mit mehr Produktion macht ein Produkt nicht teurer.
Aus ökologischer Sicht ist HVO für mich, vorsichtig ausgedrückt, uninteressant.
Das ist schön für dich - für mich macht NUR HVO Sinn, denn wenn man dafür Algen nutzen kann, die noch Wasser säubern können und möglicherweise von Mikroplastik befreien und nur ca. 1 kWh zusätzlich für die Produktion braucht, machen E-Autos absolut gar keinen Sinn mehr für Langstreckenfahrzeuge.
So lange dafür jetzt auch noch Plastik-Müll genutzt werden kann, der verflüssigt wird, auch ein netter Benefit und selbst 50% Co2 Reduktion sind schon mal ein ganz gewaltiger Schritt.
HVO wird sich preislich an den durch CO2 Besteuerung verteuerten Kraftstoff anpassen.
Nö. https://hvo100.team/keine-co2-…nd-benzin-ab-2025-teurer/
Der Unterschied ist aktuell nicht besonders groß, weil 16 Cent nicht viel sind und schnell von etwaigen Preisschwankungen gefressen werden. Aktuell kostet Diesel ja teilweise sogar nur 1,50.
Wobei man von der Qualität Premiumdiesel vergleichen muss...und der liegt in den meisten Fällen um die 1,80.
Fast alles richtig! Der wichtigste Punkt ist das WENN.
Denn wenn es keine Rohstoffknappheit durch konkurrierende Verwertung gibt und die Herstellung so abläuft , wie von dir beschrieben, dann stimme ich dir zu.
Bei der weiteren Preisentwicklung lasse ich mich gerne überraschen.
Da ich keine weitreichenden Erkenntnisse habe und es an Langzeitstudien hapert, kann ich mich dazu, bis auf bereits geschriebenes, nicht weiter äußern.
Begrüßenswert ist es allemal, neue und alternative Wege zu beschreiten.